Facettierte Glasrondelle und Zuchtperlen – Lassokette DIY

Lassokette facettierte Glasperlen

Facettierte Glasrondelle und Zuchtperlen – DIY

 

Inhalt des DIY:

1. Was ist eine Lassokette?

2. Schmuckkomponenten unserer Lassokette

2.1.   Facettierte Glasrondelle

2.2. Zuchtperlen

3. Herstellung der Lassokette

4. Links zu den Schmuckkomponenten

 

1. Was ist eine Lassokette?

Aus facettierte Glasrondelle und Zuchtperlen habe ich eine sogenannte Lassokette hergestellt. Eine Lassokette zeichnet sich dadurch aus, dass sie sehr lang ist und keinen Verschluss hat , sondern offene Enden besitzt.

Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten die Lassokette zu tragen.

Sie kann bspw. locker verknotet werden oder man bildet eine Schlaufe, durch welche die beiden Enden gezogen werden.

Eine Lassokette ist ein auffallendes Schmuckstück, ein Hingucker, so dass der restlich getragene Schmuck durchaus schlichter ausfallen darf, aber natürlich nicht muss.

Ob die Kette elegant oder eher popig bunt  und auffallend wirkt, hängt von den gewählten Perlen ab, die bei ihrer Herstellung Verwendung finden.

 

2. Schmuckkomponenten unserer Lassokette

Schmuckkomponenten für die Lassokette
Schmuckkomponenten für die Lassokette

2.1.  Facettierte Glasrondelle

Bei den facettierten Glasrondellen handelt es sich um kleine Glasperlen.

Sie sind nicht rund, sondern ihr Durchmesser ist größer als ihre Breite. Es handelt sich also um Rondelle; kleine Scheiben, in deren Mitte sich das Fädelloch befindet.

An den Seiten sind sie beschnitten, also facettiert. Dadurch leuchten und funkeln die Glasperlen, wenn Licht auf sie fällt.

facettierte Glasrondelle
facettierte Glasrondelle

Wir führen facettierte Glasrondelle in unterschiedlichen Durchmessern in unserem Perlen Shop 1000art. Die kleinsten oder feinsten Glasperlen haben einen Durchmesser von 2 mm, die größten Perlen weisen einen Durchmesser von 8 mm auf.

Für die Lassokette habe ich mich für schwarze Glasrondelle mit einem Durchmesser von 3 mm entschieden.

 

 

 

2.2. Zuchtperlen

Für das Ende der Lassokette habe ich für große tropfenförmige Zuchtperlen verwendet.

Dass es sich um „echte“ Perlen handelt, sieht man an deren Wachstumsmerkmalen.

Zuchtperlen werden in Süßwasser auf sogenannten Zuchtperlenfarmen gezüchtet. Dabei bringt man in eine lebende Muschel einen oder sogar mehrere Kerne ein. Diese werden von der Muschel als Fremdkörper empfunden und die Muschel umhüllt diese mit Perlmutt.

So wächst mit der Zeit eine Perle heran, die dann geerntet werden kann.

 

3. Herstellung der Lassokette

Die Herstellung eine Lassokette erfordert keinerlei Kenntnisse beim Schmuckbasteln, denn die Perlen werden lediglich aufgefädelt.

Als Trägermedium habe ich mich für Juwelierdraht mit 19 Litzen entschieden.

Dieser Draht ist biegsam, flexibel und bricht nicht, d.h. gerade für ein solches Schmuckprojekt ist er die bessere Wahl als herkömmliche Stahlseide, die ich ebenfalls oft und gerne verwende.

Aber da der Draht durch die besondere Charakteristik der Lassokette, die geschlungen und verknotet wird, einer anderen Belastung als kerkömmliche Ketten ausgesetzt ist, wählt man besser die hochwertigere Variante des Schmuckdrahts.

vergoldete Silberperlen
vergoldete Silberperlen

 

Für die edlen Zuchtperlen, die ja den Anfang und das Ende der Lassokette bilden und im Fokus der Betrachtung stehen, habe ich als Begleiter noch kleine Silberspacer aus vergoldetem Sterlingsilber ausgesucht.

Anfang und Ende der Lassokette
Anfang und Ende der Lassokette

 

Zwischen die facettierten Glasrondelle setze ich noch weitere Glasperlen. Ich habe mich dabei für böhmische facettierte Glasperlen in Bronze entschieden und für Glastropfen. Sie sollen das Design auflockern und es nicht langweilig wirken lassen.

 

Lassokette aus Glasperlen
Lassokette aus Glasperlen

 

Ich habe zunächst zwei vergoldete Quetschperlen aufgefädelt und diese für den sicheren Halt der restlichen Perlen zusammengequetscht. Sie bilden quasi den Verschluss und verhindern, dass die Perlen vom Schmuckdraht rutschen.

Dann folgen ein paar vergoldete Silberperlen, welche die beiden Zuchtperlen umrahmen und sie würdig in Szene setzen. Als nächstes kommen  wunderschöne kleine Glastropfen in der Farbe schwarz und topas.

Das Leuchten der bunten Farbtropfen ist unbeschreiblich intensiv, sie sind wahre kleine Eyecatcher.

Umrahmt werden die Glasstropfen von den bömischen Perlen.

 

Zuchterperlen der Lassokette
Zuchterperlen der Lassokette

Schließlich folgen nun 20 kleine facettierte Glasrondelle, dann habe ich wieder eine böhmische Perlen ausgefädelt, gefolgt von 20 Glasrondellen.

Um das Design aufzulockern, folgen dann eine böhmische Perle, ein schwarzer Glastropfen, ein topazer Glastropfen, nochmals  ein schwarzer Glastropfen, eine böhmische Perle, 20 schwarze facettierte Glasrondelle, eine böhmische Perle, 20 schwarze facettierte Glasrondelle und so weiter, bis eine Länge von insgesamt 110 cm erreicht ist.

Eine Lassokette sollte mindestens 100 cm lang sein, wobei länger besser ist. Möchte man sie nur einmal um den Hlas schlingen können, sollte sie 130 cm nicht überschreiten.

Bevorzugt man die Variante beim Tragen, dass eine Schlaufe gebildet wird, durch die die beiden Enden gezogen werden, sollte die Kette zwischen 120 und 140 cm lang sein, um noch lässig chic zu wirken.

 

4. Links zu den Schmuckkomponenten

HIer die Links zu den verwendeten Perlen und dem Schmuckzubehör:

 

Juwelierdraht

Quetschperlen

Silberspacer

Zuchtperlen

Glasrondelle

Glastropfen

böhmische Glasperlen

Lassokette aus facettierten Glasrondellen
Lassokette aus facettierten Glasrondellen